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The Rudolf Steiner Archive

a project of Steiner Online Library, a public charity

The Fateful Year of 1923 in the History of the Anthroposophical Society
GA 259

27 May 1923, Dornach

Translated by Steiner Online Library

Brief Report on the Trip to Norway

at the beginning of the evening lecture

I would just like to briefly report that the Nordic trip that I have just completed has, I believe, been quite satisfactory. I was able to give 13 lectures in Norway over eight days, and that enabled me to bring up a good deal of anthroposophy. I believe that our friends in Norway are very good workers at the present time and that we can look there with a certain satisfaction.

Of these lectures, two were public, the others private lectures for members and friends of members, that is, for a smaller circle of members and also non-members who were personally invited.

I would also like to note that the Norwegian Anthroposophical Society was formed during my time in Norway.1See page 469. It now exists in a similar way to the Swiss Anthroposophical Society. It has appointed Mr. Ingerö as its General Secretary and will work out its further statutes. At the General Assembly held during my presence, it expressed its willingness to join the international society based in Dornach if the international society is established. If we then establish the individual branch societies one after the other, following the example of the Swiss society, it will be possible to bring about the constitution of the whole society in a way that takes account of today's circumstances. I would like to mention this in particular because it is perhaps important for a forthcoming General Assembly of the Swiss Anthroposophical Society to consider the fact that national societies have now been founded for a general Anthroposophical Society.2See page 512.

Kurzbericht Über Die Norwegen-Reise

zu Beginn des Abendvortrages

Nur kurz möchte ich davon berichten, daß die nordische Reise, die von mir jetzt absolviert worden ist, wie ich glaube, ganz befriedigend ausgefallen ist. Es ist mir möglich gewesen, in Norwegen innerhalb acht Tagen 13 Vorträge zu halten, und damit konnte eben ein gutes Stück Anthroposophie zur Sprache gebracht werden. Ich glaube, daß unsere Freunde in Norwegen gerade gegenwärtig recht gute Arbeiter sind und daß wir mit einer gewissen Befriedigung dorthin blicken können.

Von diesen Vorträgen waren zwei öffentlich, die anderen Privatvorträge für Mitglieder und Freunde der Mitglieder, also für einen engeren Kreis von Mitgliedern und auch Nichtmitgliedern, die aber persönlich eingeladen waren.

Von Tatsächlichem möchte ich noch das bemerken, daß sich während meiner Anwesenheit in Norwegen die norwegische Anthroposophische Gesellschaft gebildet hat,1Siehe Seite 469. daß sie nun in ähnlicher Weise wie die Schweizerische Anthroposophische Gesellschaft besteht. Sie hat Herrn Ingerö zu ihrem Generalsekretär bestimmt und wird ihre weiteren Statuten ausarbeiten. Sie hat in der Generalversammlung, die während meiner Anwesenheit abgehalten worden ist, die Geneigtheit ausgedrückt, wenn die internationale Gesellschaft, eventuell mit dem Sitze in Dornach, zustande komme, dann sich dieser internationalen Gesellschaft mit dem Sitz in Dornach anzuschließen. Wenn wir dann nacheinander die einzelnen Zweiggesellschaften gründen nach dem Muster der schweizerischen, so wird es ja möglich sein, die Konstituierung der ganzen Gesellschaft in einer den heutigen Zeitverhältnissen Rechnung tragenden Weise herbeizuführen. Ich möchte das insbesondere auch deshalb erwähnen, weil es ja wichtig ist vielleicht für eine demnächst abzuhaltende weitere Generalversammlung der Schweizerischen Anthroposophischen Gesellschaft,2Siehe Seite 512. die mittlerweile vollzogene Tatsache der [gegründeten Ländergesellschaften für eine] allgemeine Anthroposophische Gesellschaft ins Auge zu fassen.